Benefizkonzert mit Musik aus den Partnerstädten Köln / Barcelona
‚El vol del rossinyol’
– Ein musikalisch-circensischer Flug von Katalonien an den Rhein
Mit dem Weißclown Fulgenci ‚Gensi’ Mestres (Circus Roncalli) und dem bekannten Pianisten Lluís R. Salvà, moderiert von Dr. Michael Vogt
Exklusiv, mit der Magie der Zirkuswelt, ein besonderer Abend!
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Programm: Llibre Vermell de Montserrat, Antoni Gaudí im Gaudí-Jahr 2026 und der katalanische Jugenstil, Zirkus und Köln, Kölner Karneval, Kölsche Tön zum abschließenden Mitsingen
27.04.2026, 19:30 – 21:00 Uhr, Kölner Domsingschule (Clarenbachstraße 5-15, 50931 Köln; KVB-Haltestelle: Köln Melaten)
Das begeisterte Publikum des Konzerts hat insgesamt 1.387 EUR gespendet für die Kölner Klinik-Clowns e. V. – Vielen Dank!
Anmeldung via E-Mail an info@koelnbarcelona.de
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Organisation: Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln-Barcelona e. V. (Köln-Barcelona)
Mit der Unterstützung durch: Kölner Dommusik, Altstädter Köln e. V., Centre Cultural Català de Colònia e. V.
Gefördert durch: Stadt Köln, Generalitat de Catalunya (Vertretung der Regierung von Katalonien in Deutschland
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Programm (Detail):
Alle: Canon Comunió
1. Montserrat
‘Stella Splendens in monte’, ‘Laudemus virginem mater est’, ‘Inperayritz de la ciutat joyosa’. Llibre Vermell de Montserrat, 14. Jh.
‘Nigra sum’ (1943) Pau Casals Defilló (1876-1973) – Mit dem Tenor Juan Antonio Vergel
‘Virolai’ (1880) Josep Rodorera i Santigós (1851-1922) Text: Jacint Verdaguer Santaló (1845-1908)
2. Modernisme
‘O du mein holder Abendstern’ (Tannhäuser) (1845) Wilhelm-Richard Wagner (1813-1883)
‘La non-non dels papellons’ Carme Karr i Alfonsetti (1865-1943)
‘Cançó del mar’ Lluïsa Casagemas i Coll (1863-1942)
‘Barcarola’ (1916) Isabel Güell i Lopez (1872-1956)
‘Torre Bermeja’ (1889) Isaac Albéniz i Pascual (1860-1909)
Pause
3. Zirkus
‘Eco Valset’ (2016) Gensi (1965)
‘Dröl dû flût’
‘J’attendrai / Tornerai’ (1938) Dino Olivieri (1905-1963)
‘Polca Botelles’
‘La polka de l’equilibrista’ (El parc d’atraccions). Manuel Blancafort de Rosselló (1897-1987)
‘Smile’ (1936) Charlie Chaplin (1889-1977)
‘Sur le boulevard’ (1933) Grock- Karl Adrian Wettach (1880-1959)
4. Karneval
‘O Polichinelo (A Prole do bebê)’ (1918) Heitor Villa-Lobos (1887-1959)
‘Heimweh nach Köln’ 1936 Willi Ostermann (1876-1936)
‘Am Dom zo Kölle’ (1948) August Schnorrenberg (1889-1973)
‘Highland Cathedral – Du bes de Stadt’ (1988) Ulrich Roever / Michael Korb. Text: Bläck Fööss (2003)
Fulgenci Mestres Bertran „Gensi“
Fulgenci Mestres Bertran genannt Gensi, wurde 1965 als jüngstes von acht Geschwistern in Vilafranca del Penedès (Barcelona) geboren. Er war Schüler von Pater Ireneu Segarra im berühmten Knabenchor und Musikschule der „Escolania de Montserrat“. Er setze seine Studien der Theaterwissenschaften am Institut del Teatre in Barcelona und an der Musikhochschule von Barcelona und am Conservatori Superior de Música del Liceu fort, wo er Musiktheorie, Klavier, Violine und Gesang studierte. Er war u.a. Ensemblemitglied des Nationaltheaters von Katalonien, der Musiktheatergruppe Dagoll Dagom (Mar i Cel). Mit der Gruppe La Fura dels Baus gastierte er mit dem Stück OBS in Deutschland und er war Mitglied des Theater- und Clowntrios Monti & Cia. Seit 2005 ist er der Weißclown des Circus Roncalli.
Lluís R. Salvà
Der aus Girona stammende Pianist, Pädagoge, Musikwissenschaftler, Schriftsteller und Kulturaktivist gilt als eine der prägendsten Persönlichkeiten der Musikszene Kataloniens. Er studierte am Isaac-Albéniz-Konservatorium in Girona, dem Konservatorium in Barcelona und an der Manhattan School of Music in New York. Als Solist konzertierte er auf zahlreiche Reisen durch Europa, Asien, Lateinamerika und den USA sowie bei Klassik-Festivals in Spanien. Der promovierter Kunsthistoriker hat die Klavierwerke von Pau Marsal (Tritó) und die literarischen Schriften von Isaac Albéniz (Ficta) veröffentlicht. Seine Lehrtätigkeit an den Konservatorien von Aragón, dem Liceu de Barcelona und der Arts Musicales de Madrid spiegelt sich in dem Buch „Falsos mites del piano“ (Riurau) wider. Als Präsident des Katalanischen Verbandes der klassischen Musiker setzt er sich für die Rechte von Musikern ein.
Dr. Michael Vogt
Dr. Michael Vogt wuchs in einer deutsch-katalanischen Familie dreisprachig auf. Er studierte Theater-, Film-, und Fernsehwissenschaft, Kunstgeschichte und Klassische Archäologie. Kunst, Kultur, Musik und die Beschäftigung mit Sprachen bildeten konstante Schwerpunkte seiner beruflichen Tätigkeit, die immer auch den internationalen Horizont in den Blick nahm. Seit 2023 ist er im Büro Europa und Internationales der Stadt Köln beschäftigt, wo er unter anderem für die Betreuung der Ringpartnerschaft und die Städtepartnerschaft mit Barcelona verantwortlich ist.
